Anbieter: Clusel-Roch

Clusel-Roch Galet 2021 - 0,75l

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Beschreibung

Clusel-Roch Gamay 2021 ist ein biodynamischer Rotwein aus Gamay von der Rhône, geprägt von Granit, Galets und kühler Côte-Rôtie-Nähe und 12,5 Prozent. Er riecht nach Brombeere, Himbeere und einem roten Paprikaton, der bei diesem 2021er besonders lebendig wirkt. Die Veilchennote erinnert an die feine Seite von Clusel-Roch. Ein Gamay mit Rhône-Akzent, trockenem Zug und leisem Rauch.

Über den Wein
Für Clusel-Roch, zu Hause in Ampuis am Rand der Côte-Rôtie, ist dieser Gamay 2021 ein spannender Blick auf die leichtere rote Seite des Betriebs. Die Reben stehen auf Granit und abgerundeten Steinen, den galets, die dem Wein eine spürbar steinige Kante geben. Die biodynamische Arbeit ist hier kein Etikettenschmuck. Sie zeigt sich in der klaren roten Frucht und in der sauberen Linie am Gaumen. Der Jahrgang 2021 bringt eine kühle Himbeerfrische mit. Die 12,5 Prozent Alkohol halten den Wein schlank und beweglich. Im Keller bleibt Clusel-Roch bei einer kurzen Reife in neutralen Gefäßen oder Edelstahl. Das passt zu diesem Gamay, der seine Brombeerfrucht und den Paprikaton sehr direkt zeigt. Die kurze Ausbauzeit formt einen runden Eindruck, sie legt keinen schweren Holzrahmen um die Frucht. Der Wein ist trocken und wirkt in seiner Jugend besonders offen. Neben Himbeere und Brombeere steht ein feiner Veilchenduft. Am Ende bleibt ein Hauch Rauch, der an die nördliche Rhône und die Granitnähe des Hauses erinnert.

Geschmacksprofil
Im Duft zeigt der Clusel-Roch Gamay 2021 zuerst dunkle Brombeere und frische Himbeere, dann kommt ein klarer Ton von roter Paprika dazu. Am Gaumen ist der Wein rund und saftig, mit einer kühlen Ader, die den 2021er sehr lebendig wirken lässt. Die Veilchennote sitzt fein über der Frucht und ein leiser Rauchton legt sich erst im Nachhall dazu. Die Tannine sind zart und griffig genug für Essen, der trockene Schluss bleibt auf roter Frucht und einem kleinen mineralischen Zug. Trinkfenster: 2024–2027.

Essen & Servieren
Zu gebratenem Perlhuhn mit Thymian und etwas Knoblauch nimmt der Clusel-Roch Gamay 2021 die Saftigkeit des Fleisches auf und setzt Himbeere daneben. Charcuterie ist eine starke Wahl, vor allem Rosette de Lyon oder Saucisson brioché aus Lyon, denn der rote Paprikaton greift die Würze schön auf. Zu Saint-Marcellin oder einem jungen Reblochon wirkt die Veilchennote besonders fein und die 12,5 Prozent Alkohol halten den Käse nicht fest. Bei Rindertatar mit Kapern oder kurz gebratenem Kalbsrücken zeigt der Wein seine dunklere Brombeerseite, dazu bleibt im Abgang dieser kleine Rauch von Clusel-Roch.

Produzent
Clusel-Roch sitzt in Ampuis, also genau dort, wo der Name Côte-Rôtie für viele Winzer den ganzen Raum füllt. Gilbert Clusel und Brigitte Roch haben den Familienbetrieb mit präzisen Weinen von steilen Granithängen geprägt, ihr Sohn Guillaume führt diese sorgfältige Linie weiter. Der konkrete Zug des Hauses ist die biodynamische Arbeit an Parzellen, die im Glas klare Konturen und eine feine Spannung zeigen. Bei diesem Gamay ist spannend, wie Clusel-Roch den Blick aus der berühmten Syrah-Welt von Ampuis auf eine andere rote Sorte richtet. Der Wein trägt trotzdem die Handschrift des Betriebs: saubere Frucht, feiner Rauch und ein kühler steiniger Zug, der an die Granitböden rund um das Haus erinnert. Man spürt hier keine anonyme Rhône-Fülle. Man spürt einen Betrieb, der auch bei einer kleinen Gamay-Flasche auf Lesedatum, Gefäßwahl und Trinkfluss achtet. Im Glas steht dieser 2021er mit roter Paprika neben Veilchen und Himbeere, ganz nah an der leisen Seite von Clusel-Roch.

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