Anbieter: Donnhoff
Dönnhoff Niederhauser Hermannshohle Spatlese 2007
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Beschreibung
Diese gereifte Riesling Spätlese aus der legendären Lage Niederhäuser Hermannshöhle zeigt eindrucksvoll, warum Dönnhoff seit Jahrzehnten den Maßstab an der Nahe setzt. 2007 vereint vibrierende Spannung mit extraktreicher Tiefe, salziger Mineralität und floraler Eleganz – ein rarer Jahrgangswein, heute auf herrlichem Trinkhöhepunkt. Die Hermannshöhle gilt seit Jahrhunderten als eine der größten Rieslinglagen Deutschlands; in den Händen der Familie Dönnhoff entstehen hier Weine von zeitloser Strahlkraft und außergewöhnlicher Langlebigkeit.
Geschmacksprofil
Im Glas schimmert die Spätlese in hellem Gold mit ersten bernsteinfarbenen Reflexen – ein Hinweis auf die behutsame Reife. In der Nase entfaltet sich ein feines Bukett aus Gardenie und Pfingstrose, dazu harzige Kräuter, kühler Rauch und nasser Schiefer. Reife Zitrusfrüchte, weißer Pfirsich und Mirabelle treffen auf eine deutliche, steinig-salzige Ader, die sofort an das Terroir erinnert.
Am Gaumen präzise und feingliedrig, zugleich dicht und extraktreich: die natürliche Restsüße ist perfekt von einer lebendigen, reifen Säure balanciert. Saftige Obstgartenfrüchte, Grapefruitzeste und eine an Ölmalerei erinnernde Textur gehen Hand in Hand mit taktiler Mineralität – salzig, steinig, kristallklar. Der Abgang ist sehr lang, ziseliert und kühl, mit subtilen Kräuternoten und einem Hauch von Bienenwachs.
Die 2007er Spätlese zeigt heute eine harmonische, beginnende Reife mit zarten Sekundärnoten, bleibt aber erstaunlich frisch. Sie besitzt ausgezeichnetes Entwicklungspotenzial und wird – korrekt gelagert – über viele weitere Jahre Freude bereiten, mit einem Fenster bis ca. 2035+.
Vinifikation
Die Niederhäuser Hermannshöhle ist eine steile Süd- bis Südwestlage direkt über der Nahe, geprägt von verwittertem Schiefer und vulkanischem Urgestein (u. a. Porphyr/Melaphyr) mit kalkhaltigen Einsprengseln. Diese Kombination sorgt für die charakteristische, salzig-steinerne Mineralität, kühle Würze und die gleichzeitig reife, präzise Frucht der Weine.
Für die Spätlese werden die Trauben selektiv von Hand gelesen, oft in mehreren Durchgängen, um perfekt ausgereifte, kerngesunde Beeren zu ernten. Schonende Ganztraubenpressung, eine langsame, kühle Gärung – teils mit natürlichen Hefen – sowie der Ausbau überwiegend im Edelstahltank und in großen, alten Eichenfässern (Fuder) bewahren die Klarheit des Jahrgangs. Ein mehrmonatiges Feinhefelager verleiht der Spätlese zusätzliche Tiefe und cremige Finesse, ohne die Transparenz des Terroirs zu verdecken.
Essen & Servieren
Ideal zu aromatischer Küche mit leichter Schärfe (z. B. thailändische oder vietnamesische Gerichte), zu asiatisch inspirierten Fisch- und Geflügelgerichten, feiner Gänseleber, Ziegenkäse oder zu geräuchertem Lachs. Optimal serviert bei 8–10 °C in einem mittelgroßen Weißweinglas. Bei gereiften Flaschen empfiehlt sich vorsichtiges Öffnen und 15–30 Minuten Luft im Glas; dekantieren nur bei Bedarf (Depotsediment) und sehr behutsam.
Produzent
Das Weingut Dönnhoff in Oberhausen an der Nahe ist seit mehreren Generationen in Familienbesitz und zählt zu den renommiertesten Riesling-Erzeugern Deutschlands. Unter Helmut Dönnhoff und heute Cornelius Dönnhoff erlangte das Gut weltweite Anerkennung für seine kristallklaren, terroirgetreuen Weine aus Spitzenlagen wie Hermannshöhle, Brücke, Dellchen und Felsenberg. Als langjähriges VDP-Mitglied und vielfach ausgezeichnet (u. a. Winzer des Jahres in führenden Guides) prägt Dönnhoff den Stil der Nahe maßgeblich – mit einer Handschrift, die Präzision, Finesse und Langlebigkeit in idealer Balance vereint.
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