Anbieter: Pasta Morelli
Linguine Peperoncino – scharfe Pasta mit Chili
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Beschreibung
Linguine Peperoncino von Pasta Morelli, rote Bandnudeln mit Chili aus der Toskana
Lange, flache Hartweizen-Linguine aus dem Antico Pastificio Morelli, aromatisiert mit roter scharfer Paprika und gefärbt mit dehydrierter Rote Beete. Bronzegezogen, langsam bei 50 °C getrocknet und mit frischen Weizenkeimen im Teig. 250 g im Klarsichtbeutel, Kochzeit 8 bis 9 Minuten. Reine Hartweizen-Pasta ohne Eier, leicht scharf im Geschmack.
Die Linguine Peperoncino von Pasta Morelli sind lange, flache Bandnudeln aus italienischem Hartweizengrieß, aromatisiert mit getrocknetem rotem Chili und eingefärbt mit dehydrierter Rote Beete. Der charakteristische rote Ton stammt von der Beete, nicht vom Chili – der wiederum liefert die angenehm feurige Würze. Die Pasta ist eine reine Hartweizen-Variante ohne Eier. Wie alle Morelli-Pasta enthält sie zusätzlich frische Weizenkeime, die Morelli seit 1860 in jeden Teig einarbeitet und die beim Kochen einen brotigen Getreideduft freisetzen.
Rote Bandnudeln mit feiner Chili-Würze
Beim Öffnen der Schachtel schlägt dir ein warmes, pikantes Aroma entgegen, das an frisch getrocknete Paprika erinnert, mit einem leicht röstigen Unterton. Die Linguine zeigen ein warmes Ziegelrot mit orangem Einschlag – die Farbe kommt vom dehydrierten Rote-Beete-Pulver, nicht vom Chili. Manchmal sind kleine, dunklere Chili-Stückchen eingearbeitet sichtbar. Die Oberfläche bleibt rau und matt, wie bei allen Bronze-Linguine von Morelli, damit jede Sauce später Halt findet.
Beim Kochen färbt sich das Nudelwasser leicht rötlich, und der Chili-Duft steigt gemeinsam mit der charakteristischen Getreide-Note der Weizenkeime auf. Am Gaumen zeigt sich die Pasta zunächst mit einer warmen, kräftigen Tiefe aus der Rote Beete, dann öffnet sich der Chili mit einer wohlausgewogenen Schärfe – nicht brutal feurig, sondern angenehm prickelnd. Im Nachklang bleibt die malzige Weizenkeim-Note stehen. Eine Pasta, die selbstbewusst ihren eigenen Geschmack mitbringt und bei der du mit der Sauce sparsam umgehen solltest.
Welche Sauce passt zu Linguine Peperoncino?
Die Kurzantwort: Die Pasta bringt schon so viel Eigengeschmack und Schärfe mit, dass sie keine aggressive Sauce verträgt. Das Musterrezept heißt Aglio, Olio e Peperoncino – die Linguine werden schlicht in gutem Olivenöl mit Knoblauch geschwenkt, ein Schuss Kochwasser bindet die Sauce, am Ende gehobelter Pecorino oder Parmigiano dazu. Wenn du milde Gäste hast, lässt du den zusätzlichen frischen Chili im Olivenöl einfach weg, die Schärfe der Pasta selbst genügt.
Weitere Begleiter, die zur Chili-Würze passen: eine klassische Tomatensauce mit Knoblauch (schafft eine Arrabbiata-Variante), cremiger Ricotta mit Zitronenschale (mildert die Schärfe), Garnelen in Olivenöl, gegrillter Oktopus oder Thunfisch-Carbonara. Auch Gemüse-Ratatouille mit Zucchini, Aubergine und Paprika funktioniert gut. Mit gegrilltem Fleisch harmoniert die Pasta vor allem in Kombination mit würzigen Salsicce oder italienischen Würsten. Nicht dazu: cremige Sahne-Saucen ohne Gegengewicht, weil die fette Sahne die Chili-Schärfe verstärkt statt ausbalanciert, und süßliche Varianten mit viel Mascarpone oder Honig.
Für die Kochzeit bringst du 2,5 Liter Wasser pro 250 g Pasta zum Sprudeln, salzt mit einem Esslöffel Meersalz und gibst die Linguine hinein. 8 bis 9 Minuten ziehen lassen, einmal umrühren. Ein halbes Glas des Kochwassers hebst du dir zurück, bevor du abgießt – damit bindet die Sauce später perfekt.
Morellis Weizenkeim-Geheimnis aus der Toskana
Der Weizenkeim ist das Herz des Getreidekorns, der Teil, aus dem die neue Pflanze wächst. Er bringt Fett mit, und das wird schnell ranzig – Mehl ohne Keim liegt länger im Regal. Morelli geht den umgekehrten Weg und arbeitet den frisch ausgesiebten Keim direkt nach dem Mahlen wieder in den Teig ein. Das Motto der Familie lautet „Siamo fatti di un’altra pasta", frei übersetzt „Wir sind aus anderem Schrot und Korn".
Gegründet wurde das Antico Pastificio Morelli 1860 in Lastra a Signa bei Florenz. 1924 brachte Teresa Giomi Morelli, die Großmutter der heutigen Inhaber, einen Zweig des Betriebs nach San Romano in der Provinz Pisa, direkt an den Bahnhof. Dort arbeitet das Pastificio bis heute, geführt von Dino Morelli und seinen drei Kindern Lucia, Antonio und Marco in fünfter Generation.
Drei Schritte bestimmen das Verfahren: Der Teig wird auf Bronze gezogen, von Hand auf traditionellen Gestellen ausgelegt und 36 Stunden lang bei maximal 50 °C getrocknet. Die raue Bronze-Oberfläche bindet später jede Sauce besser, die langsame Trocknung erhält die Aromen des Weizens und den Keim im Teig.
Auch die anderen aromatisierten Linguine aus unserer Pasta-Morelli-Kollektion teilen dieselbe Hartweizengrieß-Basis und denselben Weizenkeim-Anteil: die Linguine al Limone mit Zitrone und schwarzem Pfeffer und die Linguine Aglio e Basilico mit Knoblauch und Basilikum. Neben den Linguine Peperoncino bieten sich so drei Varianten für drei Stimmungen an: pikant-scharf, zitronig-frisch, kräuter-warm.
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