Anbieter: Massolino
Massolino Barbaresco Albesani 2021 MG
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Beschreibung
Der Massolino Barbaresco Albesani 2021 in der Magnumflasche (1,5 L) verbindet die Eleganz des Cru Albesani mit der klassischen Handschrift eines der renommiertesten piemontesischen Weingüter. Rote Johannisbeeren und säuerliche Beeren prägen das Bouquet, dazu ein feiner, eisenhaltiger, beinahe metallischer Anklang – ein spannendes Spannungsfeld, das sich mit Luft stetig wandelt. Die Edition ist limitiert; der Jahrgang zeigt eine bemerkenswerte Vielschichtigkeit und verspricht eine exzellente Entwicklung in der Magnumgröße.
Geschmacksprofil
Im Glas leuchtet der Wein in klarem, mittlerem Granat mit rubinrotem Kern und zarten orangefarbenen Reflexen am Rand – typisch für Nebbiolo, besonders in der Magnum, die langsamer reift.
In der Nase zeigen sich rote Johannisbeeren, Sauerkirsche und Hagebutte, unterlegt von Rosenblättern, Orangenzeste und einem feinen, eisenhaltigen Mineralton, der an „nasse Nägel“ oder eine frisch geöffnete Dose erinnert. Mit Luft treten Anklänge von Lakritz, getrockneten Kräutern und ein kühler, steiniger Unterton hervor – die Aromatik bleibt in Bewegung und gewinnt an Tiefe.
Am Gaumen straff, linear und präzise, mit saftiger, lebendiger Säure und feinmaschigen, präsenten Tanninen. Die Textur wirkt seidig, doch mit griffigem Rückgrat; rote Beeren, Cranberry und Blutorange treffen auf würzige Nuancen und eine salzige, eisenmineralische Ader. Der Abgang ist lang, fokussiert und mundwässernd, mit Nachhall von Zitruszeste, Hagebutte und leichten balsamischen Noten. In der Magnum besitzt der 2021er ausgezeichnetes Reifepotenzial: optimal ab 2026, mit Höhepunkt zwischen 2028 und 2040+.
Vinifikation
Der Cru Albesani in der Gemeinde Neive zählt zu den geschichtsträchtigen Lagen des Barbaresco. Die Reben wurzeln in kalk- und mergelreichen Böden mit sandigen Anteilen, die Finesse, Lift und eine markante, oft eisenhaltige Mineralität begünstigen. Die Hänge sind gut exponiert (vorwiegend Süd bis Südwest) und liegen auf mittlerer Höhe – ideale Voraussetzungen, um Nebbiolo voll auszureifen, ohne an Eleganz zu verlieren.
Die Trauben werden selektiv von Hand gelesen und in kleinen Kisten in die Kellerei gebracht. Nach schonender Entrappung vergärt der Nebbiolo traditionell in temperaturkontrollierten Edelstahltanks mit längerer Maischestandzeit, um Farbe, Tannin und aromatische Tiefe zu extrahieren. Der Ausbau erfolgt klassisch in großen, überwiegend gebrauchten Eichenfässern (Botti), um Struktur zu verfeinern und die Herkunft sprechen zu lassen; anschließend reift der Wein weiter in der Flasche, bevor er in limitierter Auflage – hier als 1,5-L-Magnum – freigegeben wird.
Essen & Servieren
Ideal zu Piemontklassikern wie Agnolotti del Plin, Tajarin mit Ragù, Kalbsbraten oder Brasato, zu geschmortem Lamm, Wildgeflügel sowie zu Pilz- und Trüffelgerichten; auch gereifter Hartkäse passt hervorragend. Servieren Sie bei 16–18 °C in großen Burgundergläsern. Die junge 2021er Magnum profitiert von 2–3 Stunden in der Karaffe, um die feinwürzigen und mineralischen Facetten voll zu entfalten.
Produzent
Massolino wurde 1896 von Giovanni Massolino in Serralunga d’Alba gegründet und zählt heute zu den Referenzen des Piemont – berühmt für klassisch ausgebaute Nebbiolo-Weine mit Herkunftsprofil, darunter ikonische Lagen wie Vigna Rionda. Über mehrere Generationen familiengeführt, steht das Haus für Sorgfalt im Weinberg, traditionelle Vinifikation in großen Holzfässern und eine klare, terroirbetonte Stilistik. Mit selektierten Parzellen in Barbaresco – wie Albesani in Neive – unterstreicht Massolino seine Kompetenz im gesamten Langhe-Gebiet; die Weine werden regelmäßig hoch bewertet und genießen international großes Ansehen.
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