Anbieter: OMED Olivenöl
Olivenöl Arbequina
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Beschreibung
Olivenöl Arbequina mit dem Duft grüner Bananen
Das Olivenöl Arbequina von O-Med ist ein sortenreines natives Olivenöl extra aus Ácula in der Provinz Granada, gepresst noch am Tag der Ernte. Mild im Charakter, mit grüner Frucht und einer leichten Spur Pfeffer am Ende. Kein Verschnitt aus mehreren Ländern, keine Massenware aus dem Großtank.
Olivenöl Arbequina ist das milde der beiden Öle, welche die Geschwister Paula und Juande García in ihrer kleinen Mühle in Andalusien pressen. 100 % Arbequina, früh im Oktober geerntet, mit einer Säurezahl von 0,1 – weit unter dem, was ein natives Olivenöl extra überhaupt haben dürfte. Das Öl für alles Zarte auf dem Teller.
Grüne Banane, grüner Apfel, kein Kratzen
Das Arbequina schmeckt nach grüner Banane und grünem Apfel, hell und klar wie ein Vormittag im Oktober. Fruchtig, sanft, leicht – und diese Frucht hält sich lange.
Das Öl leuchtet goldgrün, hell und klar. Duftig, fruchtig, unaufdringlich – es drängt sich nirgends in den Vordergrund und landet gerade deshalb bei fast jedem Gericht auf dem Tisch.
Anders als kräftige Sorten öffnet dieses Öl die Bitterkeit nicht. Es bleibt weich und bringt zum Schluss nur eine leichte Spur Pfeffer, mehr Andeutung als Schärfe. Wer bisher dachte, gutes Olivenöl müsse im Hals kratzen, lernt hier das Gegenteil.
Zum Fisch, in den Salat, ins Gebäck
Das milde Arbequina mag die zarten Gerichte, welche ein kräftiges Öl erschlagen würde – Fisch, feine Blattsalate, Vinaigrette, Aioli.
Über gedämpftem Kabeljau oder einer Dorade aus dem Ofen setzt es einen grünen Akzent, ohne die Zutaten zu übertönen. Im Dressing verbindet es sich mit Zitrone und einer Prise Fleur de Sel aus Ibiza, zu portugiesischen Sardinen auf geröstetem Brot gehört es ohnehin.
Und dann kann das Arbequina etwas, was man Olivenöl selten zutraut – es geht ins Süße. Zum Backen, in Desserts, sogar in Eis. Über frischen Erdbeeren mit ein paar Salzflocken klingt es seltsam und schmeckt großartig.
Eine kleine Mühle in Ácula seit 2004
Juan de Dios García kaufte 2004 die kleine Ölmühle in Ácula, seine Kinder Paula und Juande stiegen dazu und führen sie heute. Beide sind Pharmazeuten und arbeiten am Öl mit der Genauigkeit, welche sie an der Universität gelernt haben.
Geerntet wird von Hand in den frühen Morgenstunden der letzten Oktoberwoche, wenn die Oliven noch grün sind und ihre Aromen am dichtesten sitzen. Weil die Mühle mitten zwischen den Hainen steht, liegen zwischen Baum und Presse nur wenige Stunden. Je kürzer dieser Weg, desto weniger Zeit bleibt der Oxidation und desto klarer bleibt die grüne Frucht später im Öl.
Auch das Gebäude erzählt davon, wie Paula und Juande arbeiten. Dachöffnungen regeln die Temperatur statt einer Klimaanlage, Regenwasser sammelt sich in Zisternen, Tageslicht fällt durch Glasfronten in jeden Raum. Die Haine gehören zu Olivares Vivos, dem Biodiversitätsprojekt von SEO/BirdLife, mit Nistkästen, Tränken und begrünten Gassen zwischen den Bäumen.
Der Feinschmecker wählte das Arbequina 2015 auf Platz 2 der Welt in der milden Kategorie – im selben Jahr wie das kräftigere Picual aus derselben Mühle. Zwei Sorten, zwei zweite Plätze, ein Haus. Dazu Goldmedaillen bei Olive Japan 2013 und 2014 und Gold beim Internationalen Olivenölpreis der Zürcher Hochschule. Alle Achtung.
Die weiße Flasche mit dem grün gezeichneten Olivenbaum fasst 500 ml und steht am besten dunkel und kühl, nur nicht im Kühlschrank. Wenn du weiter probieren möchtest, findest du bei uns native Olivenöle extra aus Spanien, Italien und Portugal.
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