Anbieter: Frantoio Muraglia

Olivenöl Keramikflasche bunte Sardinen

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Beschreibung

Vier bunte Sardinen auf weißer Keramik aus Apulien

Natives Olivenöl extra aus 100 % Peranzana-Oliven in einem weißen Keramikkrug, auf dem vier Sardinen nebeneinander schwimmen. Mittelfruchtig, goldgelb, mit Tomate und Rucola – das milde Öl von Frantoio Muraglia für Fisch und Gemüse.

Die Keramikflasche mit den bunten Sardinen ist der Krug aus der Pop-Art-Serie von Frantoio Muraglia, welcher am wenigsten Erklärung braucht. 500 ml natives Olivenöl extra aus der Peranzana-Olive, Korken und Schnur obenauf, und vorne vier Fische in Rot, Olivgrün, Gelb und Blau, abwechselnd mit dem Kopf nach oben und nach unten.

Vier Sardinen, angeordnet wie in der Dose

Genau so liegen Sardinen, wenn jemand sie ordentlich einlegt: dicht an dicht, immer eine gedreht, damit keine Lücke bleibt. Der Krug zitiert das ohne Umschweife.

Gezeichnet sind die Fische wie ein alter Holzschnitt, mit feinen schwarzen Schraffuren für Schuppen und Flossen, und darüber liegt jeweils eine einzige satte Farbe. Kein Verlauf, kein Schatten. Auf dem weißen Grund wirkt das nüchtern und fröhlich zugleich.

Dass es Sardinen sind und nicht etwa Hummer oder Wolfsbarsch, hat seinen Charme. Die Sardine ist der Alltagsfisch des Mittelmeers, billig, häufig, überall zu haben – und in guter Hand großartig. Genau dieselbe Haltung steckt in einem Öl, das man nicht für Feiertage aufhebt, sondern täglich benutzt.

Die anderen Motive der Serie gehen bunter vor – beim Hummer etwa laufen die Regenbogenbänder des Hauses quer durch das Tier. Die Sardinen bleiben strenger, und gerade deshalb passen sie auf jeden Tisch, auch auf einen gedeckten.

Peranzana, mittelfruchtig und mild

Im Krug steckt zu 100 % Peranzana, goldgelb mit grünen Reflexen, nach reifer Tomate, Rucola und Radieschen, mit etwas Artischocke dahinter.

Die Peranzana ist die milde unter den apulischen Sorten. Sie bringt wenig Bitterkeit mit und kaum Schärfe, dafür eine klare Frucht, und lässt damit dem Essen den Vortritt statt sich davorzuschieben.

Das macht sie universell: über gedämpften Fisch, über Ölsardinen auf geröstetem Brot, über Tomaten mit Basilikum, über junge Bohnen, über einen Kartoffelsalat, der noch lauwarm ist. Auch ein Löffel in die fertige Suppe tut ihr gut. Nur in die heiße Pfanne gehört sie nicht, dort verliert sich, wofür man sie kauft.

Bei der Menge gilt: lieber zweimal wenig als einmal viel. Ein Faden über den Teller kurz vor dem Servieren bringt mehr als ein Schwall in den Topf, denn was mitkocht, verliert seine Frucht. Der Krug selbst gehört dunkel und kühl, aber nicht in den Kühlschrank, und angebrochen sollte er binnen weniger Monate leer sein.

Fünf Generationen und ein Baum von 450 Jahren

Die Familie Muraglia presst ihr Öl in Andria, im Herzen Apuliens, seit fünf Generationen. Savino Muraglia führt das Haus heute und trägt den Namen des Großvaters, welcher angefangen hat.

Rund um die Stadt bewirtschaftet die Familie 40 Hektar ohne synthetische Dünger und ohne Pestizide. Der älteste Baum darauf ist eine Coratina von rund 450 Jahren, der eigentliche Patriarch des Guts, und er stand schon lange, bevor jemand daran dachte, Olivenöl in bunte Krüge zu füllen.

Geerntet wird von Hand, gemahlen zwischen Granitsteinen, gepresst kalt und unter Luftabschluss – und zwischen Baum und Mühle liegen höchstens 24 Stunden. Je kürzer diese Spanne, desto frischer schmeckt das Öl am Ende. Die übrigen Motive stehen im Sortiment von Frantoio Muraglia.

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