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Pfunds Karamellcreme
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Beschreibung
Pfunds Karamellcreme aus dem schönsten Milchladen der Welt
Pfunds Karamellcreme ist eine Confiture de Lait – langsam eingekochte Vollmilch, die zu tiefem, cremigem Karamell wird. Kein künstliches Karamellaroma, kein Sirup, sondern nur Milch und Zucker, stundenlang bei niedriger Hitze gerührt. So schmeckt echtes Milchkaramell, wie aus Großmutters Topf.
Pfunds Karamellcreme ist eine cremige Confiture de Lait, eine Milchkonfitüre aus karamellisierter Vollmilch, wie sie zur berühmten Dresdner Molkerei Gebrüder Pfund gehört. Sie besteht im Kern aus nur drei Dingen: Vollmilch, Zucker und etwas Magermilchpulver, mit 61 % Milch im Glas. Aus dieser schlichten Mischung wird über viele Stunden ein tiefes, goldbraunes Karamell. Gelierzucker oder Aroma braucht es dafür keins.
Cremig, goldbraun, tief nach Milchkaramell
Im Glas ist sie goldbraun und dickflüssig, glänzend wie flüssiges Toffee, und riecht schon beim Öffnen nach warmer, gekochter Milch und Karamell. Ein Duft, der sofort an Kindheit und Karamellbonbons denken lässt, nur dass diese hier streichbar sind.
Auf der Zunge ist sie samtig und süß, mit der runden, milchigen Tiefe, die nur echtes Milchkaramell hat – kein scharfes, dunkles Zuckerkaramell, sondern weich, hell und cremig. Den Ton macht der lange Weg im Kessel: Bei rund 65 Grad köchelt die gezuckerte Milch viele Stunden, bis das Wasser weicht und die Süße von selbst zu Karamell wird. Sie färbt den Löffel goldbraun und zieht Fäden, wenn man ihn hebt.
Pur vom Löffel ist sie fast schon ein Dessert, dick und tröstlich. Wer Dulce de Leche aus Südamerika kennt, ist hier zu Hause – nur eine Spur feiner, milchiger und weniger süß im Nachklang. Ein Löffel, und man versteht, warum die Franzosen aus gekochter Milch eine eigene Kunst gemacht haben.
Aufs Croissant, in den Kaffee, über Eis
Klassisch kommt sie aufs frische Weißbrot oder dunkle Landbrot, auf knusprige Croissants, auf warme Crêpes und Waffeln, in Joghurt oder über eine Kugel Vanilleeis. Auf einer heißen Waffel schmilzt sie leicht ein und zieht goldene Fäden – ein Sonntagsfrühstück, das ohne viel Aufwand nach Fest schmeckt.
Im Kaffee kommt sie besonders zur Geltung – ein kleiner Löffel in die Milch im Aufschäumer, und aus dem Espresso wird eine Karamell-Latte. Auch zu Apfelspalten, gebackenem Apfel oder einem Stück Käsekuchen spielt ihre Süße schön mit Säure und Salz.
Und pur gelöffelt, spätabends, hat sie schon manchen über einen langen Tag getröstet. Weitere Karamellcremes findest du in der Karamell-Ecke, mehr zum Löffeln bei den Konfitüren und Aufstrichen.
Der Milchladen der Familie Pfund seit 1880
Am 9. September 1880 gründete Paul Pfund in Dresden die Molkerei Gebrüder Pfund und versorgte die Stadt an der Elbe mit Milch. Aus einem kleinen Milchgeschäft machten Paul und seine Brüder eine Dresdner Institution, die als erste Firma Deutschlands später Kondensmilch herstellte und weit über Sachsen hinaus bekannt wurde.
Geheimrat Paul Gustav Leander Pfund eröffnete Ende des 19. Jahrhunderts den Milchladen, bis heute mit handbemalten Fliesen gekachelt und als schönster Milchladen der Welt bekannt, in den täglich Reisende aus aller Welt pilgern. Über 140 Jahre später kommt die Milch noch immer zuerst. Die Karamellcreme selbst wird als klassische Confiture de Lait in Frankreich ausschließlich für Pfund gekocht, nach altem Rezept aus reiner Vollmilch.
Zu uns ins Sortiment bringt sie der Feinkost-Importeur Antonio Viani, der dafür auch über Italien hinaussieht. Ein Löffel Dresden mit französischer Geduld – süß, milchig, tröstlich. Einfach köstlich. Ein Glas, das man besser nicht offen stehen lässt, wenn Besuch im Haus ist.
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