Anbieter: Altes Gewürzamt

Piment ganz

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Beschreibung

Piment ganz vom Alten Gewürzamt, Nelkenpfeffer aus Guatemala

Piment ganz vom Alten Gewürzamt sind ungemahlene Beeren aus Guatemala, die unter den Namen Nelkenpfeffer und Allspice durch die Küchen gehen. In einem einzigen Korn klingen Nelke, Zimt und Muskat zusammen, was einer Marinade oder einem Schmorbraten die halbe Gewürzmischung erspart.

Piment ganz ist ein Einzelgewürz vom Alten Gewürzamt aus Klingenberg am Main, abgefüllt in einer Dose mit 60 Gramm Inhalt. Botanisch ist die Beere die Frucht von Pimenta dioica, einem Baum aus der Familie der Myrtengewächse, und sie kommt ungemahlen ins Haus.

Nelke, Zimt und Muskat in einem einzigen Korn

Frisch gemörsert steigt ein rundes, warmes Aroma auf, das zuerst an Nelke erinnert. Dahinter kommen Zimt und Muskat dazu, und aus einem Gewürz wird auf diese Weise die Wirkung einer ganzen Mischung. Ein einzelnes Korn zwischen den Fingern zerdrückt reicht schon, um die halbe Küche zu erreichen.

Den Nelkenton verdankt der Piment dem Eugenol, demselben Duftstoff, der auch der echten Gewürznelke ihr Aroma gibt. Gepflückt wird unreif und grün, getrocknet wird in der Sonne, und deshalb sieht das Korn am Ende aus wie ein sehr großes Pfefferkorn, obwohl mit Pfeffer nichts davon verwandt ist.

In drei Sprachen trägt die Frucht einen Namen, der auf einem Irrtum beruht. Die spanischen Seefahrer hielten die Beeren für Pfeffer und nannten sie pimienta, die Engländer tauften sie allspice nach dem vielfachen Aroma, und der deutsche Nelkenpfeffer packt beide Missverständnisse in ein einziges Wort.

In der Marinade, im Rotkohl, im Schmorbraten

In einer Marinade für Schmorbraten hat die Würze Zeit und zieht über Stunden tief ins Fleisch. Auberginen, Kürbis, Wurzelgemüse und Kohlgerichte vertragen sie ebenso, und im Lebkuchenteig steht sie neben Zimt und Ingwer. Auch ein Glühwein und ein eingelegter Kürbis holen sich daraus ihre warme Tiefe.

Zwei bis drei Körner reichen für einen Topf Rotkohl, denn der Piment würzt kräftiger, als ihre friedliche braune Schale vermuten lässt. Lass die Körner im Sud lieber ganz, dann fischst du sie vor dem Servieren einfach wieder heraus. Gemahlen gehört er dagegen in Teig und Brät, wo niemand auf ein hartes Korn beißen möchte.

In der nordischen Küche steckt der Piment im Heringssud, in der Karibik in den Jerk-Marinaden, und in deutschen Schmortöpfen war sie lange das Gewürz für alles, was den halben Nachmittag auf dem Herd stand. Verwandte warme Würze findest du in den Gewürznelken und bei den Einzelgewürzen und Kräutern.

Aus Guatemala, ausgesucht fürs Alte Gewürzamt

Fast der gesamte Welthandel mit diesem Gewürz kommt bis heute aus Mittelamerika und der Karibik, denn dort ist der Baum zu Hause und trägt am reichsten. Geerntet wird von Hand, danach trocknen die Früchte, bis die Schale braun und rau ist. Für das Alte Gewürzamt zählt am Ende genau dieser Punkt der Trocknung.

Reife, gut getrocknete Ware erkennt man am Klappern der zwei Kerne im Inneren, und genau darauf achtet das Alte Gewürzamt beim Einkauf. Ganz gekauft trägt das Gewürz sein Aroma über Jahre, weil das ätherische Öl geschützt in der Beere sitzt, während gemahlenes Pulver nach wenigen Monaten müde wird.

Mörsere die Körner deshalb erst kurz vor dem Kochen. Der Piment gehört zum Sortiment vom Alten Gewürzamt, und für Wild hält das Haus mit dem Wildgewürz eine eigene Mischung bereit.

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