Anbieter: Oliver Zeter

Pinot Noir – 2023

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Inhalt: 750 ml
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Beschreibung

Pinot Noir von Oliver Zeter zwischen Beeren und Würze

Pinot Noir von Oliver Zeter ist ein eleganter, saftiger Spätburgunder aus Weinbergen der Südpfalz, dessen Maische im Keller nur durch die Schwerkraft bewegt wird. Nach zwölf Monaten in gebrauchten Barriques kam der Jahrgang 2023 unfiltriert in die Flasche.

Pinot Noir 2023 ist ein trockener Pinot Noir aus der Pfalz, den Oliver Zeter aus Trauben der Dörfer Siebeldingen, Godramstein und Nussdorf in der Südpfalz keltert. Mit 13 % vol wirkt er saftig und facettenreich und begleitet Kurzgebratenes ebenso wie Gegrilltes.

Beeren, Nelke und ein Hauch Veilchen

Der Pinot Noir aus der Pfalz duftet im Jahrgang 2023 nach Beeren und Schokolade, und dazwischen tauchen würziger Speck, Nelke und ein Hauch Veilchen auf. Auf der Zunge wirkt er elegant und facettenreich, zugleich saftig und feinwürzig, sodass sich Frucht und Würze die Waage halten.

Pinot Noir und Spätburgunder sind zwei Namen für dieselbe Rebsorte, und Oliver Zeter verwendet für diesen Wein den französischen. Die feinen Tannine geben ihm Struktur. Seine Frucht bleibt dabei so lebendig, dass er ein ganzes Essen lang Freude macht, vom ersten Gang bis zum Käse.

Korbpresse, Schwerkraft und viel Geduld

Die Weinberge liegen in der Südpfalz um Siebeldingen, Godramstein und Nussdorf, wo Kalk und Löss den Boden prägen und an manchen Stellen Sandstein mit Toneinlagen hinzukommt. Die Anlagen sind unterschiedlich alt, und in den Reihen wachsen verschiedene Spielarten der Rebsorte, die Winzer Klone nennen. Die Trauben werden schon zwischen den Rebzeilen zum ersten Mal verlesen.

Nach der Gärung wird die Maische gepresst, und je nach Jahrgang und Zustand der Trauben kommt dafür gern eine Korbpresse zum Einsatz. Dieses traditionelle Gerät drückt die Beerenhäute langsam aus und holt Aromen, Farbe und feines Tannin heraus. Während all dieser Arbeiten bewegt man die Maische bei Oliver Zeter allein mit der Schwerkraft, weil das die empfindlichen Häute schont.

Danach liegt der junge Wein ein ganzes Jahr in gebrauchten Barriques aus französischer Eiche, zwei Monate länger als der Jahrgang 2021. Gefüllt wird er unfiltriert, und ein feines Depot am Flaschenboden gehört deshalb dazu. Was die kleinen Fässer mit einem Rotwein machen, erklärt unsere Warenkunde zum Barrique.

Rehrücken, Perlhuhn und Kurzgebratenes

Ein rosa gebratener Rehrücken, Perlhuhn mit Pilzen oder ein Rinderfilet vom Grill sind Gerichte, bei denen dieser Pinot Noir aus der Pfalz seine feine Würze zeigen kann. Nelke und Speck in seinem Duft greifen die Röstaromen auf, und die Frucht hält das Ganze frisch. Auch zu einem kräftigen Pilzrisotto oder einem reifen Bergkäse kommt er gut zurecht.

Um die 15 Grad kommen Frucht und Würze am besten zur Geltung, und im Sommer darf die Flasche dafür vorher kurz in den Kühlschrank. Für ein herbstliches Wildessen mit Gästen bringt er genau die Mischung aus Eleganz und Würze mit, die solche Gerichte brauchen.

Den leichtfüßigeren Vorgänger mit zehn Monaten Fassreife findest du im Pinot Noir 2021, und beide Jahrgänge nebeneinander im Glas zeigen schön, wie unterschiedlich ein Jahr ausfallen kann. Wie Pinot Noir als frischer Roséwein schmeckt, zeigt der Free Run Rosé 2025.

Pinot Noir 2023 – ein Rotwein und seine Werte

  • Herkunft Deutschland
  • Anbaugebiet Pfalz
  • Oliver Zeter, Neustadt an der Weinstraße
  • Rebsorte Pinot Noir (Spätburgunder)
  • Ausbau in gebrauchten Barriques
  • 13 % vol Alkohol
  • 0,2 g/l Restzucker
  • 5,4 g/l Säure

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