Anbieter: Oliver Zeter
Sauvignon Blanc Fumé – 2024
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Beschreibung
Sauvignon Blanc Fumé von Oliver Zeter, rauchig und kräutrig
Sauvignon Blanc Fumé von Oliver Zeter ist trockener Pfälzer Weißwein, dessen Name auf den leicht rauchigen Ton verweist, den ihm die Fässer aus französischer Eiche mitgeben. Der Henris Weinguide 2026 hat den Jahrgang 2024 mit 91 Punkten bewertet.
Sauvignon Blanc Fumé 2024 ist ein Sauvignon Blanc aus den ältesten Weinbergen von Oliver Zeter in der Pfalz, der mindestens neun Monate auf der Vollhefe gereift ist. Mit 13 % vol wirkt er dicht und saftig, dazu kommt eine deutliche Mineralität.
Rauch und Kräuter über dunklen Beeren
Der Sauvignon Blanc Fumé 2024 duftet fest und tief, rauchig und kräutrig, dazu kommen pflanzliche Noten, die an Chicorée erinnern, und ein Hauch dunkler Beeren. So beschreiben ihn die Verkoster von wein.plus, die in seinem Duft außerdem etwas Speck, Pilze und eine deutliche Mineralität gefunden haben.
Am Gaumen wirkt er straff, kräutrig und saftig, und die Frucht ist dicht. Das helle Holz bringt einen leichten Rauch mit. Eine feine Säure und gute Tiefe tragen ihn in einen saftigen, nachdrücklichen Abgang, in dem auch buttrige Nuancen anklingen. Die Prüfer trauen ihm eine gute Entwicklung bis 2030 und darüber hinaus zu.
Auf der Vollhefe bis in den August
Bei Oliver Zeter vergärt der Most des Fumé von selbst, und zwar in neuen und gebrauchten Eichenfässern aus Frankreich mit 300 oder 500 Litern Inhalt. Sobald die Gärung abgeschlossen ist, beginnt die lange Zeit auf der Vollhefe, die bis in den Hochsommer reicht.
Gemeint ist die gesamte Hefe, die sich nach der Gärung am Boden des Fasses absetzt. Sie schützt den jungen Wein vor Sauerstoff und gibt ihm im Lauf der Monate Fülle und Schmelz, die man später im Glas als Dichte wahrnimmt.
Ein kleiner Teil des Jahrgangs reift derweil im Betonei und in kleinen Edelstahltanks. Im eiförmigen Beton bleibt die Hefe durch die sanfte Bewegung des Weins in der Schwebe, während der Stahl die Frucht besonders klar bewahrt. Erst Mitte August werden Fässer, Betonei und Tanks samt Feinhefe zusammengeführt und nach einer leichten Filtration gefüllt.
Flammkuchen und Waldpilze aus der Pfanne
Ein Flammkuchen mit Speck und Zwiebeln, ein Ragout aus Waldpilzen mit Semmelknödel oder ein Perlhuhn aus dem Ofen greifen die Speck- und Pilznoten dieses Weins auf. Seine Säure bringt Frische zu Rahm und Speck, und die kräutrige Würze setzt dem Pilzaroma etwas Grünes entgegen. Auch mit gebratenem Chicorée und etwas Orangenschale kommt er gut zurecht.
Frisch aus der Kühlung braucht er ein paar Minuten, bis er die 10 bis 12 Grad erreicht, bei denen Holz und Kräuterwürze gleichermaßen zur Geltung kommen. Weil er noch einige Jahre vor sich hat, freut sich über eine Flasche auch jemand, der Weine gern in den Keller legt und verfolgt, wie sie sich entwickeln.
Den Vorgänger desselben Weins findest du im Sauvignon Blanc Fumé 2023. Warum Holzfässer einen Weißwein so verändern, erzählt unser Beitrag zum Barrique. Eine leichte, feinfruchtige Seite derselben Rebsorte zeigt der Sauvignon Blanc Kabinett von Oliver Zeter. Weitere Weine dieser Farbe findest du in der Kategorie Weißwein.
Sauvignon Blanc Fumé 2024 – ein Weißwein und seine Werte
- Herkunft Deutschland
- Anbaugebiet Pfalz
- Oliver Zeter, Neustadt an der Weinstraße
- Rebsorte Sauvignon Blanc
- Ausbau im Holzfass aus französischer Eiche
- 13 % vol Alkohol
- 0,5 g/l Restzucker
- 6,3 g/l Säure
- 91 Punkte Henris Weinguide
14 Tage kostenlose Rückgabe1 Jahr Garantie
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