Anbieter: Hofkellerei Maffei
Melino Apfel Cider mit Himbeere
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Beschreibung
Melino Apfel Cider in Rosé mit Himbeere und Ingwer
Der Melino ist ein Apfel Cider aus Südtirol, dem Himbeere die Farbe und Ingwer die Spitze gibt. Kein süßer Fruchtmix, sondern ein Aperitivo mit 3 % vol, bei dem der Apfel die Grundlage bleibt und die Beere den Ton angibt.
Melino Apfel Cider mit Himbeere ist der rosé leuchtende Apfelsecco der Hofkellerei Maffei aus Kurtinig im Südtiroler Unterland, zu haben in der 750-ml-Flasche und im Sechserkarton. Giorgio Maffei nennt ihn selbst „Life is better in Pink". Wer die Flasche gegen das Licht hält, versteht sofort, warum dieser Satz auf dem Etikett gelandet ist.
Rosé im Glas, Himbeere in der Nase
Die Farbe kommt nicht aus dem Farbtopf, sondern aus echten Himbeeren. Knapp ein Fünftel des Inhalts machen sie aus und färben den Cider von Pink bis Altrosa.
Im Duft steht die Beere vorn, darunter liegt der Apfel als breite, ruhige Basis. Die Perlage fällt feiner aus, als die Farbe vermuten lässt, und hält sich lange im Glas. Der Ingwer meldet sich erst zum Schluss, nicht als Schärfe, sondern als kleiner Widerhaken gegen die Süße der Frucht. Mit 3 % vol ist der Melino der leichtere der beiden Maffei-Cider und trinkt sich entsprechend munter, ohne dabei belanglos zu werden.
Fruchtig, prickelnd, mit einem Schuss Ingwer im Rücken – das ist ein Getränk, welches den Sommerabend nicht überstimmt, sondern begleitet. Bei sechs bis acht Grad zeigt er sich am klarsten, während er handwarm schnell breit und beliebig wirkt.
Ein Aperitivo für die lange Terrassenstunde
Gut gekühlt gehört der Melino an den Anfang des Abends, wenn noch niemand weiß, wie lange er wird, und die ersten Kleinigkeiten auf den Tisch kommen.
Zu Ziegenkäse, gebratenen Aprikosen oder einer Schale Oliven macht er eine gute Figur. Mit Eis und einem Zweig Minze wird aus ihm ein Spritz, für den es keinen weiteren Alkohol braucht. Als Geschenk zum Muttertag hat er sich bei uns fast von allein etabliert – die Farbe erledigt das Argumentieren. Wer es klarer und trockener mag, greift zum Iduna Apfel Cider, dem Bruder ohne Beere.
Wie die Himbeere in den Apfel kommt
Alles beginnt auf drei Hektar Apfelwiesen rund um den Hof, wo Giorgio Maffei in vierter Generation sechs Apfelsorten anbaut und sie ab Mitte August sorgsam von Hand pflückt.
Der Saft wandert in Druckfässer, wo er mit Hefe bei niedrigen Temperaturen vergärt. Weil die Kohlensäure dabei im Getränk bleibt, prickelt der Melino, ohne dass jemand nachhelfen müsste. Erst danach kommen Himbeere und Ingwer dazu, und zwar in einer Menge, die man deutlich schmeckt, ohne dass der Apfel darunter verschwindet. Auf zugesetzten Zucker sowie auf Kohlensäure aus der Flasche wird auch hier bewusst verzichtet.
Giorgio ist Obstbauer und Önologe zugleich, was bei einem Getränk zwischen Obstgarten und Kellerei kein Nachteil ist. Als er 2010 anfing, in Südtirol Cider zu machen, gab es dafür weder Vorbild noch Markt, und heute trägt sein Betrieb das Qualitätssiegel Südtirol. Der Melino steht neben ernsteren Flaschen in unserer Cidre-Auswahl, ohne sich verstecken zu müssen, und was sonst noch in der Hofkellerei entsteht, lohnt ebenfalls einen Blick. Rosa darf eben auch Handwerk sein.
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