Anbieter: Brennerei Ehringhausen

Nuss-Nougat-Salz-Likör

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Beschreibung

Nuss-Nougat-Salz-Likör mit Spitzenkoch Heiko Antoniewicz

Der Nuss-Nougat-Salz-Likör der Brennerei Ehringhausen entstand gemeinsam mit dem Spitzenkoch Heiko Antoniewicz. Nussiges Nougat trifft auf eine Prise Salz, bei milden 17 % vol. Als Limited Edition abgefüllt.

Ein Nusslikör ist ein Likör auf Nussbasis, und diesem hier wurde das Süße bewusst ausgetrieben. Zum nussigen Nougat kommt Salz, und aus einem Dessertlikör wird damit etwas, das man auch beim zweiten Glas noch spannend findet. Entwickelt wurde er in Werne gemeinsam mit dem Spitzenkoch Heiko Antoniewicz.

Nougat vorn, Salz zum Schluss

In der Nase steht geröstete Haselnuss, dahinter Nougat und ein Anflug von Schokolade, wie beim Öffnen einer Pralinenschachtel.

Am Gaumen wird er cremig und breit, die Nuss trägt lange, und dann kommt das Salz. Es tritt spät auf, bleibt aber deutlich, und es schneidet die Süße genau in dem Moment durch, in dem sie sonst zu viel würde. Cremig, nussig, unaufdringlich klingt er aus.

Das Zusammenspiel ist der ganze Punkt. Ohne Salz wäre er ein netter Nusslikör unter vielen, mit Salz bekommt er Spannung und einen Nachhall, der zum nächsten Schluck einlädt. Nussig, salzig, würzig steht er damit ziemlich allein im Regal.

Nougat ist übrigens nichts anderes als geröstete Haselnüsse, fein gemahlen und mit Zucker zu einer Masse verarbeitet. Beim Rösten entstehen genau die Aromen, die man später als Nougat erkennt, und je dunkler geröstet wird, desto kräftiger fällt das Ergebnis aus. In einem Likör bleibt davon die Tiefe, während die Textur der Sahne überlassen wird.

Warum das Salz hineingehört

Salz macht Süßes nicht salzig, es macht Süßes deutlicher.

Es dämpft die Wahrnehmung von Bitterkeit und hebt gleichzeitig die Aromen an, weshalb Karamell mit Salz intensiver nach Karamell schmeckt als ohne. In der Patisserie ist das seit Langem bekannt, in der Likörflasche findet man es dagegen selten, weil die meisten Hersteller auf Nummer sicher gehen.

Dass ausgerechnet ein Koch diesen Anstoß gab, passt ins Bild. Heiko Antoniewicz gehört zu den experimentierfreudigsten Küchenchefs des Landes, und was in einem Restaurant längst Alltag ist, kommt hier in eine Flasche. Entstanden ist das Ganze, wie Georg die Zusammenarbeit beschreibt, weniger als Auftrag denn als gemeinsames Ausprobieren.

Pur, auf Eis oder zum Dessert

Gut gekühlt servieren, und wenn die Flasche im Schrank stand, reichen 30 Minuten im Kühlschrank.

Der erste Eindruck lohnt sich pur und ohne Beiwerk, denn Nougat und Salz kommen dabei ungefiltert an. Auf Eis wird er weicher und länger, und über Vanilleeis gegossen ergibt er ein Dessert, für das du sonst eine halbe Stunde in der Küche stehst.

Er verträgt sich mit dunkler Schokolade aus unserer Schokoladen-Auswahl, mit gerösteten Nüssen und mit einem Espresso daneben. Auch in einen Cappuccino gerührt macht er sich, wenn der Abend lang werden darf. Als Geschenk taugt er besonders für Leute, die schon alles haben, denn ein Nusslikör mit Salz steht in kaum einem Schrank.

Wer ihn zum Kochen einsetzen möchte, gibt einen Schuss in eine Schokoladensauce oder in die Creme einer Torte. Das Salz übernimmt dort dieselbe Aufgabe wie im Glas und macht aus einem braven Dessert eines mit Kontur.

Schokoladiger und fruchtiger wird es mit dem Kirsch-Schoko-Likör, weitere Flaschen stehen in unserer Likör-Auswahl. Gemacht wird er in Werne, wo die Familie seit 1962 brennt und Theres und Georg den Betrieb seit 2012 in dritter Generation führen.

Süß trifft salzig, und beide gewinnen. Die 500 ml sind schneller leer, als einem lieb ist.

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